Bergkristall zieht an..

Bergkristall mit Turmalin

Bergkristall gilt nicht als Halbedelstein - für den farblosen Tiefquarz opferten in alter Zeit manche Quarzsammler ihr Leben, dennoch wurde ihm bis heute die offizielle Anerkennung als Halbedelstein verwehrt. Sozusagen "inoffiziell" lieben Frauen trotzdem die glasklaren Kristalle in ihrem Schmuck, die meisst in den Alpen oder im Fichtelgebirge geboren werden.

Einer der größten Bergkristallfunde wurde im Zinggenstock in der Nähe des Grimsel gemacht. In der als Kristallkeller bekannt gewordenen Höhle fand man mehr als tausend Doppelzentner Bergkristall von einzigartiger Schönheit.

Über die unterirdischen Kristallhöhlen sagte man, sie seien mit durchsichtigem, glänzendem Gestein ausgekleidet. Zu diesen Höhlen sollten der Sage nach nur Auserwählte Zutritt haben, die Freundschaft mit dem geheimnisvollen Völkchen der Erdleute, Zwerge, Gnome, Kobolde und Elementargeister geschlossen haben. Wer in das unterirdische Reich der Höhlen eingetreten sei, erhielte die "lichten Steine", denen im Volksglauben und in der Überlieferung nahezu die Wirkung des "Steins der Weisen" zugeschrieben wurde.

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