Königsgräber der Skythen
Die Skythen und die mit ihnen verwandten Völkerschaften prägten vom 8. bis 3. vorchristlichen Jahrhundert die Geschichte des eurasischen Steppenraums. In der Ausstellung „Im Zeichen des Goldenen Greifen. Königsgräber der Skythen“ wird weltweit erstmals in derartig umfassender Weise die Geschichte und Kultur dieses Reitervolkes von seinen Ursprungsgebieten entlang des Jenissei bis an die Tore Mitteleuropas präsentiert. Damit werden die bereits lange vor der Nutzung der Seidenstraße bestehenden Fernbeziehungen zwischen Asien und Europa deutlich. Im Mittelpunkt der Schau stehen die bedeutendsten Prunkinventare aus den Fürstengräbern der einzelnen Regionen sowie die großartigen Neuentdeckungen der letzten Jahre.
Im Land der Goldenen Greifen
Der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtete in seinen Historien über das im Süden Sibiriens zu lokalisierende Volk der
„goldhütenden Greifen“. In dieser Region führten in den Jahren 2000 -2003 das Deutsche Archäologische Institut Berlin und die Staatliche Eremitage St. Petersburg gemeinsame Ausgrabungen durch. In Aržan, nahe der russisch-mongolischen Grenze, wurde im „Tal der Könige“ ein Grabhügel untersucht, dessen Inhalt mit Tausenden Goldgegenständen und Goldschmuck eine der größten archäologischen Sensationen der letzten Jahre ist.
Empfehlenswerte Literatur
Der Museumshop des SMB Staatliche Museen zu Berlin verkauft zum Preis von € 25,-- ein sehr empfehlenswertes Buch zur Ausstellung:
Im Zeichen des Goldenen Greifen
Königsgräber der Skythen
BestNr. MVF095889
Herausgegeben von Wilfried Menghin, Hermann Parzinger, Anatoli Nagler und Manfred Nawroth
Hermann Parzinger
Prestel Verlag, 2007
340 Seiten, gebunden
zahlreiche farbige Abbildungen
Ausstellungsinformationen
Die Ausstellung läuft noch bis zum 01.10.2007 in Berlin. Ort: Martin Gropius Bau/Kinosaal, Niederkirchnerstraße 10963 Berlin
Infoline der Staatlichen Museen zu Berlin
Tel. +49-(0)30-2663668 (Mo. bis Fr. von 9 bis 17 Uhr)
Fax +49-(0)30-2663670
Webseite: SMB-Museum
Weitere Ausstellungsdaten
München, Hypo-Kunsthalle: 26. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe: 15. Februar 2008 - 25. Mai 2008