Süsswasserperlen in allen Formen und Farben
Zuchtgebiete
Süsswasserperlen werden in Binnengewässern von China und Japan gezüchtet.
Aufzucht und Qualität
Die Süsswasserperlauster wird meisst nicht bekernt, sondern es werden 20 - 60 Gewebestücke eingesetzt, die von der Perlauster vergleichsweise schnell mit einer dicken und haltbaren Perlmuttschicht überzogen werden. Diese Perlen gibt es schon von Natur aus in vielen Farben, sie wird aber, wie auch die Akoya-Zuchtperle, einem sogenannten Processing unterzogen und dabei in allen Farben des Regenbogens eingefärbt. Da kein formbestimmender Kern eingesetzt wird, wachsen Süsswasserperlen in allen möglichen Formen heran. Die solide Perlmuttschicht macht die Perlen sehr haltbar und widerstandsfähig gegen Gebrauchsspuren.
Durch die im Vergleich zur Akoya-Perle sehr reiche Ernte pro Muschel, die kürzere Wachstumszeit und geringeren Pflegeaufwand sind Süsswasserperlen preisgünstiger. Ihre Farben- und Formenvielfalt ist ideal um Individualität und Modebewusstsein auf seriöse Weise auszudrücken - eben mit Perlen.
Bekannte Süsswasserperlart
Biwaperlen
Die bekannten Biwaperlen wurden nach dem japanischen Biwako-See genannt, in dem jedoch wegen seiner Verschmutzung seit langem keine Perlaustern mehr für den Markt gezüchtet werden können. Die bekannteste Biwa-Zuchtperle ist die Drachenperle, die wie alle Biwaperlen durch das Einpflanzen von Fremdgewebe erzeugt wird bzw. wurde.
Japan, einst weltweit grösster Perlenerzeuger, importiert heute selbst. Geblieben ist aber der Name dieser typisch aussehenden, kernlosen Perle, die in dieser Form inzwischen in China erzeugt wird.