Leuchtende Paläste im Inneren der Erde

Reiner Bergkristall ist vollkommen transparent und farblos. Er hat einen Glasglanz auf der Oberfläche und eine Härte von 7 Mohs. In alten Geschichten spricht man von "leuchtenden Palästen, die sich im Inneren der Berge" befinden und meinte damit vermutlich Bergkristallvorkommen, die in den Alpen besonders häufig sind.

Bergkristall mit Turmalin

Früher waren es berufsmäßige Sammler, die sogenannten "Strahler" wie man sie in den Alpen nannte die nicht selten unter Einsatz ihres Lebens die Bergkristalle aus steilem Fels bargen, um ihren kargen Lebensunterhalt etwas aufzubessern.
Bergkristall gehört ebenso wie Rauchquarz, Citrin, Amethyst, Rosenquarz, Chalcedon und Jaspis, zur Gruppe der Quarze. Dieses Mineral, aus dem sich auch der Sand und die Kieselsteine aufbauen, ist nach dem Feldspat das häufigste auf der Erde. Der Quarz wird nicht nur in der Schmuckindustrie verarbeitet sondern kommt besonders in technischen Bereichen zum Einsatz.

In der Esotherik wird dem Bergkristall die Fähigkeit zur Neutralisierung anderer Strahlung und Klarheit nachgesagt.

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