Der rote Karfunkelstein
Dicht an dicht wie in einem Granatapfel sitzen die roten "Körner" des Granats traditionell in Schmuckstücken, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen. Granat ist vor allem in den Farben rot bis braunrot bekannt und kommt überwiegend aus Böhmen, wird aber auch in Südafrika und Madagaskar gefunden. Nicht so bekannt ist, dass es Granat auch in den Farben gelb, orange und grün gibt:
Granatvarianten
- Almadin: blutrot - violett
- Andradit (Demantoit,Topasolit): geblich grün - smaragdgrün
- Grossular: grün - bräunlichgrün
- Hessonit: rotbraun - der sogenannte Zimtstein
- Melanit: schwarz
- Pyrop: kräftig weinrot bis braunrot
- Spessartin: gelblich-orange bis feuerrot
- Tsavorit: smaragdgrün
- Uwarowit: smaragdgrün
Wissenswertes
Die Mohshärte von Granat liegt zwischen 6,5 und 8. Der Schmuckstein wird traditionell mit Rosenschliff, seltener im Cabochonschliff angeboten und in Deutschland hauptsächlich von der Schmuck-Manufaktur Goettgen hergestellt, die auf Antikschmuck und speziell Granatschmuck spezialisiert ist. Es werden hauptsächlich Pyrop, Almandin, Spessartin und Grossular heute zu Schmuck verarbeitet.
Fundorte für Granat und seine Varietäten sind Böhmen, Südafrika, Madagaskar, Ceylon, Indien, Australien, USA, Brasilien, Mexiko, Ural, Italien, Finnland, Deutschland, Österreich und Tanzania.
Granat und Esoterik
Dem Granat wird eine positive Wirkung auf Stoffwechselvorgänge des Körpers nachgesagt. Er soll den Lebensmut, die Widerstandskraft, das Durchhaltevermögen und die Hoffnung steigern und Vertrauen in die eigene Stärke schaffen.
(Fotos: Antikschmuck)

